Cloud- und Infrastruktur-Engineering für geschäftskritische Umgebungen.
Referenz | Backup & Recovery
Ein einzelner Microsoft-365-Backup-Server trug Proxy-, Repository- und Job-Steuerung für einen gesamten Tenant. Mit dem Wachstum der SharePoint- und Teams-Daten liefen die Jobs aus ihrem Zeitfenster heraus, und die Repository-Kapazität wurde zum begrenzenden Faktor. Ein dediziertes Proxy- und Repository-Design nahm dem zentralen Server die Last und schuf klare Zuständigkeiten je Workload.
Ausgangslage beim Kunden






Randbedingungen
Die Verarbeitung musste über Nacht abgeschlossen sein, und mehr parallele Tasks auf demselben Server hätten die Konkurrenz um Ressourcen erhöht statt den Durchsatz.
Der Speicher näherte sich seiner praktischen Grenze, deshalb musste das Design stark wachsende von stabilen Workloads trennen.
Microsoft 365 drosselt je Tenant und je Workload, was begrenzt, wie viel schneller ein einzelner Job überhaupt werden kann.
Jobs, Repositories und Aufbewahrung mussten neu geordnet werden, ohne dass zwischenzeitlich ein Workload ungeschützt blieb.
01
Job-Laufzeiten, Objektzahlen, Änderungsraten und Repository-Verbrauch je Workload messen, um festzustellen, wo Verarbeitungszeit und Speicher tatsächlich anfallen.
02
Den Schutz nach Workload-Klassen aufteilen, damit SharePoint und Teams - die beiden am schnellsten wachsenden und am langsamsten verarbeiteten Datensätze - nicht mehr mit Postfach- und OneDrive-Jobs konkurrieren.
03
Separate Backup-Proxys einführen, um die Verarbeitung vom zentralen Server zu nehmen, dimensioniert an den Objektzahlen, die jeder Workload tatsächlich erzeugt.
04
Repositories je Workload und Aufbewahrungsprofil zuordnen, sodass Kapazitätsplanung und künftiges Wachstum jeweils einen klar abgegrenzten Datenbestand betreffen.
05
Jobs stufenweise auf die neuen Proxys und Repositories verlagern und nach jedem Schritt die Abdeckung prüfen, statt den gesamten Tenant auf einmal umzustellen.
06
Item-Level-Restores aus den neuen Repositories für jeden Workload bestätigen, denn ein verlagerter Job ist erst abgeschlossen, wenn eine Wiederherstellung daraus nachgewiesen ist.
07
Job-Übersicht, Proxy-Rollen, Repository-Verantwortung und die Wachstumsschwellen festhalten, die den nächsten Kapazitätsschritt auslösen sollen.
Ergebnis






| Ergebnisbereich | Resultat |
|---|---|
| Verarbeitung | Backup-Last auf dedizierte Proxys verteilt |
| Speicher | Repositories an Workload und Aufbewahrungsprofil ausgerichtet |
| Lastintensive Jobs | SharePoint und Teams über einen separaten Pfad gesichert |
| Wiederherstellbarkeit | Item-Level-Restores nach der Umstellung je Workload validiert |
| Betrieb | Job-Übersicht, Zuständigkeiten und Wachstumsschwellen dokumentiert |






Technologiebereiche
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Kompetenzen